Impact Media Lab
media meets impact
auf einen blick
Herausforderung: Die globalen Herausforderungen unserer Zeit – Klimawandel, soziale Ungleichheit, Armut oder nachhaltiger Konsum – betreffen besonders junge Menschen. Gleichzeitig fehlt Jugendlichen häufig die Möglichkeit, sich aktiv mit den Sustainable Development Goals (SDGs) auseinanderzusetzen und eigene Perspektiven sichtbar zu machen.
Lösung: Der Workshop verbindet politische Bildung, kreative Medienarbeit und gesellschaftliches Engagement. Die Teilnehmenden setzen sich mit den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen auseinander und entwickeln eigene mediale Projekte wie Kurzfilme, Reportagen oder Social-Media-Kampagnen.
Zielgruppe: Jugendliche und junge Erwachsene ab 14 Jahren, z. B. Schulklassen, Jugendgruppen, internationale Austauschprojekte oder außerschulische Bildungseinrichtungen.
Dauer: 1–5 Tage (je nach Umfang und Zielgruppe) oder als Projektwoche
Technik: Smartphones/Tablets oder Kameras, Mikrofone, Schnittsoftware, ggf. Lichttechnik und Social-Media-Tools
Präsentation: Abschluss mit Filmvorführung, Social-Media-Kampagne, Ausstellung oder Online-Veröffentlichung
Das projekt
Der Workshop Impact Media Lab verbindet Bildung für nachhaltige Entwicklung mit kreativer Medienproduktion. Ausgangspunkt sind die 17 Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen, die sich mit Themen wie Klimaschutz, Bildungsgerechtigkeit, nachhaltigem Konsum oder sozialer Teilhabe beschäftigen.
Die Teilnehmenden setzen sich interaktiv mit den globalen Nachhaltigkeitszielen auseinander und entwickeln eigene Ideen, wie junge Menschen gesellschaftliche Veränderungen mitgestalten können. Dabei entstehen kreative Medienprodukte wie Kurzfilme, Interviews, Social-Media-Clips oder Kampagnen, die informieren, sensibilisieren und zum Handeln motivieren.
Im Fokus steht die Frage, wie Jugendliche ihre Stimme nutzen können, um auf gesellschaftliche Herausforderungen aufmerksam zu machen und positive Zukunftsperspektiven sichtbar zu machen. Durch die aktive Medienarbeit werden politische Bildung, Kreativität und digitale Kompetenzen miteinander verbunden.
INhalte & ZIELE
Der Workshop ist praxisorientiert und partizipativ aufgebaut. In kleinen Teams recherchieren die Teilnehmenden zu ausgewählten SDGs und entwickeln eigene mediale Beiträge.
Mögliche Inhalte:
- Gesundheitsaufklärung und Prävention (SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen)
- Integration und gesellschaftliche Teilhabe (SDG 10 – Weniger Ungleichheiten)
- Demokratie, Vielfalt und Antidiskriminierung (SDG 16 – Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen)
- Internationale Entwicklungszusammenarbeit und globale Aufklärungsthemen, z. B. Gesundheits- oder Sicherheitsaufklärung wie Malaria- oder Landminen-Awareness (SDG 3, SDG 16)
- Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit (SDG 10, SDG 13 – Maßnahmen zum Klimaschutz)
Vermittelte Skills:
- Recherche und Interviewtraining
- Storytelling für sensible Themen
- Kameraführung
- Tonaufnahme
- Videoschnitt
Im Projekt wird mit Diskussionen, Rechercheaufgaben, Storytelling, Interviewarbeit sowie praktischer Film- und Social-Media-Produktion gearbeitet. Die Teilnehmenden lernen Grundlagen journalistischer Recherche, Kameraführung, Tonaufnahme, Videoschnitt und digitaler Kommunikation kennen.
Zudem eignen sich die Projekte speziell für NGOs und Community-Arbeit, um Vertrauen und Akzeptanz für lebensnotwendige Maßnahmen (z.B. gesunde Ernährung, Malariaprophylaxe oder Impfungen) oder lokale Gefahren (z.B. Naturkatastrophen oder Landminen) zu gewinnen.
Ziele des Projekts:
- Stärkung von Selbstwirksamkeit und Awareness bei den Teilnehmenden selbst
- Stärkung demokratischer Teilhabe und des Rechts auf eigene Repräsentation
- Authentischer Content für Kommunikation und Fundraising
- Belastbarer Wirkungs- und Mittelverwendungsnachweis für Förderprogramme, mit klarem Bezug zu einzelnen SDGs
- Journalistische und medienpraktische Grundkompetenzen
- Sensibilisierung für Repräsentation und gesellschaftliche Verantwortung von Medien
Jedes Projekt wird gemeinsam mit Partnerorganisationen und der jeweiligen Zielgruppe individuell entwickelt. Eigene thematische Schwerpunkte sowie lokale oder internationale Kooperationen können flexibel integriert werden