Media Meets Democracy

about

Angefangen hat alles mit dem Studium Digital Media – Video (B.A.) und Medienwissenschaft (M.A.). Bei den ersten partizipativen Projekten mit Jugendlichen habe ich gemerkt, dass das Drehen selbst oft mehr bewirkt als das fertige Video – seitdem hat sich mein Fokus Schritt für Schritt in Richtung Medienbildung verschoben.

In den letzten Jahren habe ich Workshops für Schulen, Landesmedienanstalten, Medienzentren, Stiftungen sowie nationale und internationale NGOs konzipiert und durchgeführt. Demokratie- und Medienbildung war dabei nie Zusatz, sondern der eigentliche Auftrag. In diesen Jahren habe ich immer wieder dasselbe erlebt: Sobald Menschen ihre eigene Geschichte selbst erzählen dürfen – recherchieren, interviewen, drehen, schneiden –, werden sie sichtbar  für andere und für sich selbst.

Genau diese Erfahrung hat mich neugierig gemacht: Funktioniert dieses Format eigentlich nur im klassischen Bildungskontext – oder überall dort, wo Menschen selbst zu Wort kommen wollen? Aus dieser Idee sind die drei Programme entstanden, die heute unter Media Meets Democracy laufen – für Unternehmen, Wissenschaft, gesellschaftliche Organisationen. 

Die Benefits zielen auf konkrete Problemlösungen ab: Unternehmen profitieren davon, die Projekte als Azubi-Marketing & Employer Branding nutzen zu können, wissenschaftliche Institutionen können die fertigen Medienprodukte für Wissenschaftstransfer & PR verwenden und gesellschaftliche Organisationen stärken nicht nur die Selbstwirksamkeit der Teilnehmenden, sondern können die Ergebnisse für eine glaubwürdige Kommunikation einsetzen, um z.B. Sponsoren zu gewinnen. 

Unterschiedliche Auftraggeber, unterschiedliche Themen, dieselbe Grundüberzeugung aus meiner Bildungsarbeit: dass Teilhabe kein Zufallsprodukt ist, sondern das Ergebnis von gezielten Strukturen, Räumen und kontinuierlichem Training– auch mit einer Kamera in der Hand. Und ich bin immer noch neugierig, in welchen Kontexten der Ansatz noch funktionieren könnte (bei Ideen gerne melden. Smiley!).

Media Meets Democracy wird von mir auf freiberuflicher Basis geführt, mit einem festen Netzwerk aus Kamera-, Schnitt- und Workshop-Profis, die je nach Projekt dazukommen. Das heißt: kurze Wege, keine Warteschleifen und ein Konzept, das sich wirklich an das jeweilige Thema anpasst statt umgekehrt.

Wenn Sie ein Projekt haben, bei dem Menschen selbst zu Wort kommen sollen, schreiben Sie mir gerne.

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