Science Media Lab
media meets science
auf einen blick
Herausforderung: Wissenschaftliche Themen sind für viele Menschen schwer zugänglich, da Forschung häufig komplex kommuniziert wird. Gleichzeitig wächst die Bedeutung verständlicher Wissenschaftskommunikation, um gesellschaftliche Debatten, Innovationen und Forschung transparenter und greifbarer zu machen.
Lösung: Im Workshop übersetzen Jugendliche deshalb Forschung selbst in verständliche Formate – sie recherchieren, interviewen Wissenschaftler:innen und produzieren eigene Reportagen für ein breites Publikum. Die entstehenden Formate lassen sich vielseitig nutzen: für die eigene Öffentlichkeitsarbeit, als greifbarer Nachweis für Transfer- und Dissemination-Auflagen in Förderprojekten, und als Vermittlungsmaterial für Bildungsarbeit und Wissenschaftskommunikation.
Zielgruppe: Jugendliche und junge Erwachsene ab 14 Jahren, Schulklassen, Studierende, Jugendgruppen oder Teilnehmende aus MINT- und Medienbildungsprojekten
Dauer: 1–5 Tage oder als Projektwoche
Technik: Smartphones/Tablets oder Kameras, Mikrofone, Schnittsoftware, ggf. Lichttechnik
Präsentation: Abschluss mit Filmvorführung, Online-Veröffentlichung oder Präsentation bei Wissenschafts- und Bildungseinrichtungen
der ansatz
Forschung wird erst dann gesellschaftlich relevant, wenn sie auch über die Fachwelt hinaus verstanden wird. Deshalb geht es im Workshop nicht nur um gute Erklärvideos, sondern darum, komplexe Sachverhalte so aufzubereiten, dass sie tatsächlich Teil einer öffentlichen Debatte werden können – verständlich, visuell ansprechend und für alle zugänglich.
Der Workshop ist praxisorientiert und interaktiv aufgebaut. In kleinen Teams entwickeln die Teilnehmenden eigene Wissenschaftsbeiträge und setzen diese eigenständig um. Jedes Projekt wird gemeinsam mit Forschungseinrichtungen, Bildungspartnern und der jeweiligen Zielgruppe individuell konzipiert – eigene Forschungsschwerpunkte oder lokale Kooperationen lassen sich flexibel einbinden.
INhalte & ZIELE
Der Workshop ist praxisorientiert und interaktiv aufgebaut. In kleinen Teams entwickeln die Teilnehmenden eigene Wissenschaftsbeiträge und setzen diese eigenständig um.
Mögliche Inhalte:
- Forschung im Alltag
- Zukunftstechnologien und Innovationen
- Klima, Umwelt und Nachhaltigkeit
- Medizin und Gesundheit
- Künstliche Intelligenz und Digitalisierung
Vermittelte Skills:
- Recherche und Interviewtraining
- Storytelling für komplexe Themen
- Kameraführung
- Tonaufnahme
- Videoschnitt
Ziele des Projekts:
- Verständliche, belastbare Formate für Wissenschaftskommunikation
- Begeisterung für Forschung und MINT-Themen wecken
- Stärkung kritischen Denkens und eigenständiger Recherche
- Journalistische und medienpraktische Grundkompetenzen
- Nachweis für Transfer- und Öffentlichkeitsarbeits-Auflagen in Förderprojekten
Jedes Projekt wird gemeinsam mit Forschungseinrichtungen, Bildungspartnern und der jeweiligen Zielgruppe individuell konzipiert. Eigene Forschungsschwerpunkte oder lokale Kooperationen können flexibel eingebunden werden
ablauf
- Verstehen – Kick-off zu Zielberufen, Themen und Kanälen
- Konzipieren – Ablauf, Teilnehmende und Format werden festgelegt
- Produzieren – Dreh- und Workshoptage mit euren Azubis
- Ausspielen – fertiger Content für Karriereseite, Social Media und interne Kommunikation
Angebote
Vom kompakten Testlauf bis zum eigenständig weitergeführten Format – vier Stufen, die sich beliebig kombinieren lassen:
| Stufe | Dauer | Ergebnis |
|---|---|---|
| Pilot | 1–2 Tage | Testlauf mit einem Forschungsteam: 3–5 Erklärformate/Interviews |
| Projektwoche | 5 Tage, am Stück oder verteilt über 2–4 Wochen | Vollständige Reportage-/Erklärformat-Serie zu einem Forschungsprojekt inkl. Interviews und Social-Content |
| Projektreihe | Mehrere Projekttage über 3–12 Monate verteilt | Laufende Wissenschaftskommunikation über mehrere Forschungsthemen oder Institute hinweg |
| Beratung | Gemeinsames Konzept, Methodik und Train-the-Trainer, damit ihr das Format selbst weiterführen könnt | Gemeinsames Format-Konzept für die Institution, Schulung von Mitarbeitenden für eigenständige Weiterführung |